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<!-- wp:heading -->
<h2 class="wp-block-heading">Das können sie jetzt tun: Schicken Sie ein Protestschreiben an ihren örtlichen Bundestagsabgeordneten, hier gebe ich eine mögliche Vorlage.</h2>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:html -->
<div style="max-width:800px; margin:auto; font-family:Arial, sans-serif;">
<h3>Absenderdaten</h3>
<label>Vorname</label><br>
<input id="firstname" style="width:100%;margin-bottom:5px;">
<label>Name</label><br>
<input id="lastname" style="width:100%;margin-bottom:5px;">
<label>Straße</label><br>
<input id="street" style="width:100%;margin-bottom:5px;">
<label>PLZ</label><br>
<input id="zip" style="width:100%;margin-bottom:5px;">
<label>Stadt</label><br>
<input id="city" style="width:100%;margin-bottom:10px;">
<h3>Empfänger</h3>
<select id="recipient" style="width:100%;margin-bottom:10px;">
  <option value="" selected>Bitte auswählen</option>
  <option value="Dr. Stefan Korbach|CDU/CSU|Frankfurter Straße 18|65189 Wiesbaden|stefan.korbach.wk@bundestag.de|male">Dr. Stefan Korbach (CDU/CSU), Frankfurter Straße 18, 65189 Wiesbaden</option>
  <option value="Dr. Anna Lührmann|Bündnis 90/Die Grünen|Wilhelmstraße 6|65719 Hofheim am Taunus|anna.luehrmann.wk@bundestag.de|female">Dr. Anna Lührmann (Bündnis 90/Die Grünen), Wilhelmstraße 6, 65719 Hofheim am Taunus</option>
  <option value="Nancy Faeser|SPD|Nordring 33|65719 Hofheim|nancy.faeser.wk@bundestag.de|female">Nancy Faeser (SPD), Nordring 33, 65719 Hofheim</option>
  <option value="Norbert Maria Altenkamp|CDU/CSU|Hattersheimer Str. 46|65719 Hofheim am Taunus|norbert.altenkamp@bundestag.de|male">Norbert Maria Altenkamp (CDU/CSU), Hattersheimer Str. 46, 65719 Hofheim am Taunus</option>
  <option value="Jörg Cezanne|Die Linke|Allerheiligentor 2-4|60311 Frankfurt am Main|joerg.cezanne@bundestag.de|male">Jörg Cezanne (Die Linke), Allerheiligentor 2-4, 60311 Frankfurt am Main</option>
  <option value="Deborah Düring|Bündnis 90/Die Grünen|Oppenheimer Straße 17|60594 Frankfurt|deborah.duering@bundestag.de|female">Deborah Düring (Bündnis 90/Die Grünen), Oppenheimer Straße 17, 60594 Frankfurt</option>
  <option value="Janine Wissler|Die Linke|Allerheiligentor 2-4|60311 Frankfurt am Main|janine.wissler@bundestag.de|female">Janine Wissler (Die Linke), Allerheiligentor 2-4, 60311 Frankfurt am Main</option>
  <option value="Armand Zorn|SPD|Fischerfeldstrasse 7-11|60311 Frankfurt am Main|armand.zorn@bundestag.de|male">Armand Zorn (SPD), Fischerfeldstrasse 7-11, 60311 Frankfurt am Main</option>
  <option value="Omid Nouripour|Bündnis 90/Die Grünen|Oppenheimer Str. 17|60594 Frankfurt am Main|omid.nouripour@bundestag.de|male">Omid Nouripour (Bündnis 90/Die Grünen), Oppenheimer Str. 17, 60594 Frankfurt am Main</option>
</select>
<h3>Vorlage</h3>
<select id="template" style="width:100%;margin-bottom:10px;">
  <option value="" selected>Bitte auswählen</option>
  <option value="patient">Patient/in</option>
<option value="relative">Angehörige/r</option>
  <option value="therapist">Psychotherapeut/in</option>
</select>
<h3>Fertiger Brief (editierbar)</h3>
<textarea id="brief" rows="30" style="width:100%;white-space:pre-line; font-family:Times New Roman; font-size:12pt; line-height:1.5;"></textarea>
<pre id="printable" style="display:none; font-family:Times New Roman; font-size:12pt; line-height:1.5; white-space:pre-wrap;"></pre>
<button onclick="generateLetter()">Brief erzeugen</button>
<button onclick="printLetter()">Drucken*</button>
<button onclick="sendMail()">Als Email senden</button>
<style>
@media print {
  body * { visibility: hidden; }
  #printable { 
    visibility: visible; 
    position: absolute; 
    left: 0; top: 0; 
    width: 100%; 
    font-family: Times New Roman; 
    font-size: 12pt; 
    line-height: 1.5;
  }
}
</style>
<script>
function generateLetter() {
    // Absender
    var firstname = document.getElementById("firstname").value.trim();
    var lastname = document.getElementById("lastname").value.trim();
    var street = document.getElementById("street").value.trim();
    var zip = document.getElementById("zip").value.trim();
    var city = document.getElementById("city").value.trim();
    var sender = firstname + " " + lastname + ", " + street + ", " + zip + " " + city;
    // Empfänger
    var selValue = document.getElementById("recipient").value;
    if(selValue === "") { alert("Bitte Empfänger auswählen."); return; }
    var sel = selValue.split("|");
    var recipientName = sel[0];
    var recipientParty = sel[1];
    var recipientStreet = sel[2];
    var recipientZIPCity = sel[3];
    var recipientEmail = sel[4];
    var recipientGender = sel[5];
    // Anrede
    var salutation = recipientGender==="male" ? "Sehr geehrter Herr " :
                     recipientGender==="female" ? "Sehr geehrte Frau " :
                     "Sehr geehrte/r ";
    // Vorlage
    var template = document.getElementById("template").value;
    if(template==="") { alert("Bitte Vorlage auswählen."); return; }
    // Betreff
var subject = "Auswirkungen der Absenkung der Vergütung psychotherapeutischer Leistungen um 4,5 % sowie des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes (GKV-Spargesetz / BStabG) auf die ambulante psychotherapeutische Versorgung";
    // Körpertexte
    var bodyPatient = salutation + recipientName + ",\n\n" +

"ich bin gesetzlich versichert und schreibe Ihnen, weil sich die Situation bei Therapieplätzen weiter verschärfen wird. Das macht mir Angst!\n\n" +

"der erweiterte Bewertungsausschuss hat beschlossen, die Vergütung ambulanter psychotherapeutischer Leistungen zum 01.04.2026 um 4,5 % abzusenken. Gleichzeitig stehen mit dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (GKV-Spargesetz / BStabG) mit weiteren Maßnahmen zur Einbudgetierung, zur Streichung der Kurzzeittherapie-Zuschläge und zur Streichung der Zuschläge und extrabudgetären Vergütung von Patientenfällen über die Terminservicestellen zusätzliche Kürzungen im System der ambulanten Versorgung bevor.\n\n" +

"Angesichts der ohnehin angespannten Versorgungslage möchte ich Sie als Mitglied des Bundestages in meiner Nähe auf die gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Folgen dieser Entscheidung aufmerksam machen.\n\n" +

"Ich erlebe täglich wie wichtig eine psychotherapeutische Unterstützung für meine persönliche Stabilität, meine Arbeitsfähigkeit und meine gesellschaftliche Teilhabe ist. Allgemein ermöglicht ambulante Psychotherapie oft frühzeitige Hilfe im Alltag und im beruflichen Umfeld und kann so schwerere Krankheitsverläufe oder stationäre Behandlungen verhindern.\n\n" +

"Schon heute warten gesetzlich Versicherte vielerorts monatelang auf einen ambulanten Therapieplatz. Durch die geplanten Maßnahmen werden Praxen massiv wirtschaftlich unter Druck gesetzt und viele werden gezwungen sein, einen erheblich größeren Anteil ihrer Behandlungszeit durch Selbstzahler und Privatversicherte zu finanzieren. Das führt direkt dazu, dass weniger Therapieplätze für gesetzlich Versicherte verfügbar sein werden.\n\n" +

"Die Folgen betreffen nicht nur die Patientinnen und Patienten unmittelbar, sondern haben auch erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. Psychische Erkrankungen verursachen in Deutschland jährlich über 130 Milliarden Euro gesamtwirtschaftliche Kosten, unter anderem durch Arbeitsunfähigkeit, Produktivitätsverluste und Frühverrentungen. Demgegenüber liegen die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung für die ambulante psychotherapeutische Versorgung bei lediglich etwa 4 bis 5 Milliarden Euro pro Jahr.\n\n" +

"Zugleich zeigen Studien, dass jeder in Psychotherapie investierte Euro zwei bis vier Euro an Folgekosten im Gesundheitssystem einspart, etwa durch geringere Krankengeldzahlungen, weniger stationäre Behandlungen und eine reduzierte Inanspruchnahme anderer medizinischer Leistungen. Ambulante Psychotherapie gehört damit zu den kosteneffektivsten Leistungen im gesamten Gesundheitssystem.\n\n" +

"Eine Verringerung ambulanter Behandlungskapazitäten wird daher nicht nur die Versorgung psychisch erkrankter Menschen verschlechtern, sondern auch zu mehr und längeren Krankschreibungen, mehr stationären Behandlungen sowie steigenden Folgekosten für das Gesundheitssystem und die Volkswirtschaft führen.\n\n" +

"Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie, sich für eine Veränderung folgender Punkte einzusetzen:\n\n" +

"Erstens die Rücknahme der beschlossenen Honorarkürzung um 4,5 %, um eine weitere kurzfristige Verschärfung der Versorgungssituation wieder zu entschärfen.\n\n" +

"Zweitens die Verhinderung einer Einbudgetierung psychotherapeutischer Leistungen, da diese zu einer mengenbezogenen Begrenzung der Versorgung führt und bereits jetzt der tatsächliche Behandlungsbedarf nicht annähernd vollständig abgebildet wird.\n\n" +

"Drittens den Erhalt der extrabudgetären Vergütung und der Zuschläge im Rahmen der Vermittlung von dringenden Fällen durch die Terminservicestellen sowie den Erhalt der Förderung einer schnellen psychotherapeutischen Versorgung durch die Zuschläge für die Kurzzeittherapie.\n\n" +

"Darüber hinaus halte ich weitere strukturelle Anpassungen für notwendig, um die Versorgung langfristig stabil zu halten, zu verbessern und damit auch die wirtschaftlichen Kosten durch psychische Störungen zu senken (z.B. im Schnitt 30 Krankheitstage pro Jahr und Versichertem mit psychischen Störungen). Daher müssen auch weitere strukturelle Maßnahmen erfolgen:\n\n" +

"Viertens eine angemessene Vergütung psychotherapeutischer Leistungen im Verhältnis zu anderen Facharztgruppen.\n\n" +

"Fünftens den Ausbau zusätzlicher Kassensitze entsprechend des tatsächlichen Bedarfs, da die bisherige Bedarfsplanung bislang nicht auf der Grundlage des Ausmaßes an psychischen Erkrankungen und deren Behandlungsbedarf erfolgt.\n\n" +

"Sechstens den Erhalt des direkten Zugangs zur psychotherapeutischen Versorgung, da die diagnostische Einschätzung und damit die Steuerung im Gesundheitswesen Teil der psychotherapeutischen Tätigkeit ist.\n\n"+ "Mit freundlichen Grüßen\n" + firstname + " " + lastname + " aus " + city;
 var bodyTherapist = salutation + recipientName + ",\n\n" + "der erweiterte Bewertungsausschuss hat beschlossen, die Vergütung ambulanter psychotherapeutischer Leistungen zum 01.04.2026 um 4,5 % abzusenken. Gleichzeitig stehen mit dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (GKV-Spargesetz / BStabG) mit weiteren Maßnahmen zur Einbudgetierung, zur Streichung der Kurzzeittherapie-Zuschläge und zur Streichung der Zuschläge und extrabudgetären Vergütung von Patientenfällen über die Terminservicestellen zusätzliche Kürzungen im System der ambulanten Versorgung bevor.\n\n" + "Ich möchte Ihnen im Folgenden schildern, wie sich diese Entwicklungen in der Versorgungspraxis auswirken.\n\n" + "Ich bin als psychologischer Psychotherapeut mit halbem Versorgungsauftrag seit sechs Jahren niedergelassen und seit 2017 im ambulanten Versorgungssystem tätig. In meiner Arbeit begleite ich vor allem Menschen mit chronischen schwerwiegenden psychischen Erkrankungen. Diese Behandlungen entwickeln sich häufig über längere Zeiträume und sind auf eine verlässliche und kontinuierliche Versorgung angewiesen.\n\n" + "Die Versorgungssituation in meinem Arbeitsumfeld ist bereits jetzt durch lange Wartezeiten und eine begrenzte Zahl an Kassensitzen geprägt.\n\n" + "Die nun beschlossene Vergütungsabsenkung verändert die Rahmenbedingungen meiner Arbeit deutlich. Bereits seit dem Beschluss im März führt die daraus sich ergebende wirtschaftliche Situation dazu, dass ich erheblich weniger Termine im GKV-System zur Verfügung stelle. Stattdessen muss ich nun Privatpatienten oder Selbstzahler bevorzugen, um die wirtschaftliche Stabilität meiner Tätigkeit zu sichern.\n\n" + "Hinzu kommen weitere strukturelle Veränderungen, die bereits beschlossen oder in Vorbereitung sind. Dazu zählen insbesondere die Einbudgetierung psychotherapeutischer Leistungen sowie der Wegfall von Zuschlägen im Bereich der Terminservicestellen (und der extrabudgetären Vergütung dieser Behandlungsfälle im selben Quartal) und der Zuschläge zur Kurzzeittherapie. Dies sind direkte Auswirkungen des geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes (GKV-Spargesetz / BStabG), das zusätzliche Regelungen zur Begrenzung und Steuerung der Ausgaben im Bereich der psychotherapeutischen Versorgung vorsieht. In der Praxis entstehen dadurch mehrere parallel wirkende Begrenzungen, die sich gegenseitig verstärken.\n\n" + "Die Folgen betreffen nicht nur die Patientinnen und Patienten unmittelbar, sondern haben auch erhebliche gesamtgesellschaftliche Auswirkungen. Psychische Erkrankungen verursachen in Deutschland bereits heute jährlich über 130 Milliarden Euro volkswirtschaftliche Kosten, unter anderem durch Arbeitsunfähigkeit, Produktivitätsverluste und Frühverrentungen. Demgegenüber stehen Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung für die ambulante psychotherapeutische Versorgung von lediglich etwa 4 bis 5 Milliarden Euro pro Jahr.\n\n" + "Gleichzeitig zeigen Studien, dass jeder in Psychotherapie investierte Euro im Durchschnitt zwei bis vier Euro an Folgekosten im Gesundheitssystem einspart. Diese Einsparungen entstehen insbesondere durch geringere Krankengeldzahlungen, weniger stationäre Behandlungen und eine reduzierte Inanspruchnahme weiterer medizinischer Leistungen. Ambulante Psychotherapie gehört damit zu den kosteneffektivsten Leistungen im gesamten Gesundheitswesen.\n\n" + "Der massive Zusammenbruch der ambulanten Versorgung wird daher nicht nur die individuelle Behandlungssituation verschärfen, sondern auch zu mehr und längeren Krankschreibungen, steigenden stationären Behandlungszahlen sowie wachsenden Folgekosten für das Gesundheitswesen und die Volkswirtschaft führen.\n\n" + "Einzelne Anpassungen wirken dabei isoliert und ohne nähere Kenntnisse betrachtet moderat, führen in der Gesamtentwicklung jedoch zu einer massiven Verschiebung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.\n\n" + "Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie, sich für eine Veränderung folgender Punkte einzusetzen:\n\n" + "Erstens die Rücknahme der beschlossenen Honorarkürzung um 4,5 %, um eine weitere kurzfristige Verschärfung der Versorgungssituation wieder zu entschärfen.\n\n" + "Zweitens die Verhinderung einer Einbudgetierung psychotherapeutischer Leistungen, da diese zu einer mengenbezogenen Begrenzung der Versorgung führt und bereits jetzt der tatsächliche Behandlungsbedarf nicht annähernd vollständig abgebildet wird.\n\n" + "Drittens den Erhalt der extrabudgetären Vergütung und der Zuschläge im Rahmen der Vermittlung von dringenden Fällen durch die Terminservicestellen sowie den Erhalt der Förderung einer schnellen psychotherapeutischen Versorgung durch die Zuschläge für die Kurzzeittherapie.\n\n" + "Darüber hinaus halte ich weitere strukturelle Anpassungen für notwendig, um die Versorgung langfristig stabil zu halten, zu verbessern und damit auch die wirtschaftlichen Kosten durch psychische Störungen zu senken (z.B. im Schnitt 30 Krankheitstage pro Jahr und Versichertem mit psychischen Störungen). Daher müssen auch weitere strukturelle Maßnahmen erfolgen:\n\n" + "Viertens eine angemessene Vergütung psychotherapeutischer Leistungen im Verhältnis zu anderen Facharztgruppen.\n\n" + "Fünftens der Ausbau zusätzlicher Kassensitze entsprechend des tatsächlichen Bedarfs, da die bisherige Bedarfsplanung bislang nicht auf der Grundlage des Ausmaßes an psychischen Erkrankungen und deren Behandlungsbedarf erfolgt.\n\n" + "Sechstens den Erhalt des direkten Zugangs zur psychotherapeutischen Versorgung, da die diagnostische Einschätzung Teil der psychotherapeutischen Tätigkeit ist.\n\n" + "Ich arbeite bewusst im System der gesetzlichen Krankenversicherung und habe ein klares Interesse daran, diese Versorgung weiterhin mitzutragen. Gleichzeitig führt die aktuelle Entwicklung dazu, dass ich die wirtschaftliche Tragfähigkeit dieser Tätigkeit regelmäßig neu prüfen muss. Das sind Rahmenbedingungen der Versorgung, die durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen parlamentarisch bestimmt werden.\n\n" + "Mit freundlichen Grüßen\n" + firstname + " " + lastname + "\nPsychotherapeut/in aus " + city;

var bodyRelative = salutation + recipientName + ",\n\n" + "Ich schreibe Ihnen als Angehöriger eines Menschen mit psychischer Erkrankung, der gesetzlich versichert ist, weil ich große Sorge habe, dass sich die ohnehin schwierige Situation bei Therapieplätzen weiter verschärfen wird. Das macht mir Angst.\n\n" + "der erweiterte Bewertungsausschuss hat beschlossen, die Vergütung ambulanter psychotherapeutischer Leistungen zum 01.04.2026 um 4,5 % abzusenken. Gleichzeitig stehen mit dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (GKV-Spargesetz / BStabG) mit weiteren Maßnahmen zur Einbudgetierung, zur Streichung der Kurzzeittherapie-Zuschläge und zur Streichung der Zuschläge und extrabudgetären Vergütung von Patientenfällen über die Terminservicestellen zusätzliche Kürzungen im System der ambulanten Versorgung bevor.\n\n" + "Angesichts der ohnehin angespannten Versorgungslage möchte ich Sie als Mitglied des Bundestages in meiner Nähe auf die gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Folgen dieser Entscheidung aufmerksam machen.\n\n" + "Ich erlebe im Alltag sehr deutlich, wie wichtig eine psychotherapeutische Unterstützung für die persönliche Stabilität, die Arbeitsfähigkeit und die gesellschaftliche Teilhabe meines Angehörigen ist. Allgemein ermöglicht ambulante Psychotherapie oft frühzeitige Hilfe im Alltag und im beruflichen Umfeld und kann so schwerere Krankheitsverläufe oder stationäre Behandlungen verhindern.\n\n" + "Schon heute warten gesetzlich Versicherte vielerorts monatelang auf einen ambulanten Therapieplatz. Durch die geplante Absenkung der Vergütung werden Praxen zusätzlich wirtschaftlich unter Druck gesetzt und viele werden gezwungen sein, einen größeren Anteil ihrer Behandlungszeit privat zu finanzieren. Das führt direkt dazu, dass weniger Therapieplätze für gesetzlich Versicherte verfügbar sein werden.\n\n" + "Die Folgen betreffen nicht nur die Patientinnen und Patienten unmittelbar, sondern auch ihre Familien und ihr Umfeld. Gleichzeitig entstehen erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. Psychische Erkrankungen verursachen in Deutschland jährlich über 130 Milliarden Euro gesamtwirtschaftliche Kosten, unter anderem durch Arbeitsunfähigkeit, Produktivitätsverluste und Frühverrentungen. Demgegenüber liegen die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung für die ambulante psychotherapeutische Versorgung bei lediglich etwa 4 bis 5 Milliarden Euro pro Jahr.\n\n" + "Zugleich zeigen Studien, dass jeder in Psychotherapie investierte Euro zwei bis vier Euro an Folgekosten im Gesundheitssystem einspart, etwa durch geringere Krankengeldzahlungen, weniger stationäre Behandlungen und eine reduzierte Inanspruchnahme anderer medizinischer Leistungen. Ambulante Psychotherapie gehört damit zu den kosteneffektivsten Leistungen im gesamten Gesundheitssystem.\n\n" + "Eine Verringerung ambulanter Behandlungskapazitäten wird daher nicht nur die Versorgung psychisch erkrankter Menschen verschlechtern, sondern auch zu mehr und längeren Krankschreibungen, mehr stationären Behandlungen sowie steigenden Folgekosten für das Gesundheitssystem und die Volkswirtschaft führen.\n\n" + "Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie, sich für eine Veränderung folgender Punkte einzusetzen:\n\n" + "Erstens die Rücknahme der beschlossenen Honorarkürzung um 4,5 %, um eine weitere kurzfristige Verschärfung der Versorgungssituation wieder zu entschärfen.\n\n" + "Zweitens die Verhinderung einer Einbudgetierung psychotherapeutischer Leistungen, da diese zu einer mengenbezogenen Begrenzung der Versorgung führt und bereits jetzt der tatsächliche Behandlungsbedarf nicht annähernd vollständig abgebildet wird.\n\n" + "Drittens den Erhalt der extrabudgetären Vergütung und der Zuschläge im Rahmen der Vermittlung von dringenden Fällen durch die Terminservicestellen sowie den Erhalt der Förderung einer schnellen psychotherapeutischen Versorgung durch die Zuschläge für die Kurzzeittherapie.\n\n" + "Darüber hinaus halte ich weitere strukturelle Anpassungen für notwendig, um die Versorgung langfristig stabil zu halten, zu verbessern und damit auch die wirtschaftlichen Kosten durch psychische Störungen zu senken (z.B. im Schnitt 30 Krankheitstage pro Jahr und Versichertem mit psychischen Störungen). Daher müssen auch weitere strukturelle Maßnahmen erfolgen:\n\n" + "Viertens eine angemessene Vergütung psychotherapeutischer Leistungen im Verhältnis zu anderen Facharztgruppen.\n\n" + "Fünftens den Ausbau zusätzlicher Kassensitze entsprechend des tatsächlichen Bedarfs, da die bisherige Bedarfsplanung bislang nicht auf der Grundlage des Ausmaßes an psychischen Erkrankungen und deren Behandlungsbedarf erfolgt.\n\n" + "Sechstens den Erhalt des direkten Zugangs zur psychotherapeutischen Versorgung, da die diagnostische Einschätzung und damit die Steuerung im Gesundheitswesen Teil der psychotherapeutischen Tätigkeit ist.\n\n" +

"Mit freundlichen Grüßen\n" +
firstname + " " + lastname + " aus " + city;
    var body;

if(template==="patient") {
    body = bodyPatient;
} else if(template==="therapist") {
    body = bodyTherapist;
} else if(template==="relative") {
    body = bodyRelative;
}
    // Gesamten Brief zusammenstellen (für Textfeld, Druck)
var letter = "Absender:\n" + sender + "\n\n" +
             "Datum: " + new Date().toLocaleDateString('de-DE', {day:'2-digit', month:'2-digit', year:'numeric'}) + "\n\n" +
             "Empfänger:\n" +
             recipientName + "\n" + recipientParty + "\n" + recipientStreet + "\n" + recipientZIPCity + "\n\n" +
             "Betreff: " + subject + "\n\n" +
             body;
    document.getElementById("brief").value = letter;
}
function printLetter() {
    var letter = document.getElementById("brief").value;
    var printable = document.getElementById("printable");
    printable.textContent = letter;
    printable.style.display = "block";
    window.print();
    printable.style.display = "none";
   
}
function sendMail() {
    var sel = document.getElementById("recipient").value.split("|");
    var recipientEmail = sel[4];
    var subject = "Krankenkassen streichen Behandlungsplätze – Folgen der Absenkung der Vergütung für psychotherapeutische Leistungen um 4,5 %";
var fullText = document.getElementById("brief").value;
// Finde Position der Anrede ("Sehr geehrt" oder "Sehr geehrte/r")
var startIndex = fullText.search(/Sehr geehrt/i);
if(startIndex === -1) {
    // Falls "Sehr geehrt" nicht gefunden wird, kompletten Text nehmen
    startIndex = 0;
}
// Alles ab der Anrede
var body = fullText.substring(startIndex);
    window.location.href = "mailto:" + recipientEmail + 
        "?subject=" + encodeURIComponent(subject) + 
        "&body=" + encodeURIComponent(body);
}
</script>
<!-- /wp:html -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>*Bei Klick auf Drucken: bitte im Druckdialog die <strong>Kopf- und Fußzeile deaktivieren</strong> vor dem Ausdruck.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p></p>
<!-- /wp:paragraph -->

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